"Augenblicke"
"Momentaufnahmen des Ausflugs nach Münster"
Festgehalten von Peter Schupp
Tag 1: Donnerstag, 11.06.2009
Die abendliche Wetterprognose war wenig verheißungsvoll und
starker Regen und Wind dämpften die Erwartungen für den kommenden Tag.
Offenbar hatte sich das Wetter aber über Nacht abreagiert
und so trafen die 36 Reisenden pünktlich um 8 Uhr an der Lenn
ein. Einzig der Bus war zu spät. Ursache war der Feiertags-Fährbetrieb. Wir
brauchen wohl doch eine Brücke!
Kurz vor halb 9 rollte ein fast neuer Neoplan Citycruiser vor. Edles Teil. Platzprobleme waren nicht zu
befürchten, es hätten doch noch 20 weitere Personen mitfahren können. Gepäck,
Weck, Worscht und Wein waren schnell verladen und Fahrer
Richard Papst startete seine Superkutsche.
Die Fahrt führte entlang des Rheins und man wurde das Gefühl
nicht los, die Regenwolken fuhren mit. Die obligatorische WWW(Weck-Worscht-Woi)-Rast fand am Rheinufer bei Brohl statt.
Trotz der sehr dünnen Besetzung der Tenöre stimmte Jörg Weinand das unvermeidliche "Am kühlenden Morgen"
an, was erstaunlich gut gelang.
Die üblichen Verdächtigen auf den hinteren Plätzen hatten
die ersten Weinflaschen geöffnet und Werner Dillenberger
zeigte enormes Geschick bei Herstellung improvisierter Glashalter für den um(n)fallsicheren Transport aus Plastikbechern.
Dem kurzen Sonnenintermezzo folgte ein ausgewachsener
Wolkenbruch und so war bei der Ankunft zur Mittagsrast am Kölner Hauptbahnhof
Eile geboten. Im Stammhaus der „Früh-Kölsch“-Brauerei
wurden wir herzlich und mit rustikalen Preisen empfangen. Nach einem kleinen
Imbiss gingen einige noch zum Dom. Die Messe nach der Fronleichnams-Prozession war
gerade beendet und die edlen Fahnen der einzelnen Gruppen flogen, ob des Sturm,
planlos über den Domplatz. Der Dom hatte das Ambiente eines Rockkonzerts.
Offensichtlich hatte man es mit dem Weihrauch übertrieben und das atmen fiel
schwer. Selbst einer der Patres musste mit dem Rettungsdienst an die frische
Luft gebracht werden. Wegen des großen Andrangs blieb weder Zeit noch Raum für
Besichtigung oder Andacht.
Irgendwie muss der Weihrauch erheblich berauschende Wirkung gehabt haben, anders ist die folgende Ruhe im Bus nicht zu erklären. Dies änderte sich schnell, als Münster in Sichtweite kam. Das Hotel war schnell gefunden, der Check-In verlief problemlos und so verstreute sich die Gruppe fürs Erste.
Um 16.45 Uhr ging’s los zur ausgedehnten, geführten Stadtrundfahrt, vorrangig durch die Peripherie. Zahlen und Fakten, aber auch Anekdoten über Stadt, Land und Leute sorgten für Kurzweil. Die Sonne hatte sich kurzfristig Platz geschaffen, verschwand aber gerade wieder, als der Landsitz von Anette von Droste-Hülshoff per Pedes erkundet wurde.
1743 kaufte Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun (1695-1773) Rüschhaus von der Gräfin Plettenberg-Lenhausen. Er gestaltete den Gräftenhof, einen Bauernhof mit Wassergraben, nach dessen erneuter Belehnung durch das Domkapitel, von 1745 bis 1749 neu. Rüschhaus vererbte er dann an seinem Sohn, den Domkanoniker Martin Conrad. Nachdem auch dieser gestorben war, erhielt Martin von Schonebeck das Haus.
Am 18.09.1825 kaufte die Familie von Droste-Hülshoff das Rüschhaus. Ein Jahr später zogen Annette, Jenny und ihre Mutter ein. Annette verblieb dort bis zum Jahre 1846 - alles in allem also immerhin 20 Jahre ihres Lebens.
Um 19.00 Uhr hatte die Küchencrew des Stadthotels ein delikates Drei-Gänge-Menü gezaubert, was allgemein eine sehr positive Resonanz hatte.
Mehrere Mitreisende haben Kinder oder Familienteile in der Umgebung und so kam es zu zwei emotionalen Familienzusammenführungen.
Nach dem Essen ging jeder seiner Wege und einige in die Altstadt. Unbestätigten Berichten zu Folge sei es teils sehr spät und ausgiebig gewesen…
Tag 2: Freitag, 12.06.2009
Wow, ein Frühstück vom Feinsten.
Alles was das Herz begehrt, meist sogar in Bio-Qualität.
Sekt, hausgebeizter Lachs, ein Waffeleisen zum Selbstbacken und eine gewaltige
Auswahl an Wurst, Schinken und Käse in allen Varianten.
Da auch noch die Sonne kräftig ins Fenster lachte, konnte der Tag nur gut werden.
Um 9.30 Uhr startete der Bus zur Wasserburgen-Fahrt ins Münsterland.
Erste Ziel war die Wasserburg Vischering.
Kurze Information zur Geschichte:
Es ist einer Fehde zu verdanken, dass sich der münsterische Fürstbischof im
Sommer 1271 entschloss, eine Burg bei Lüdinghausen errichten zu lassen. Auf
einem Unterbau aus Pfählen entstand so eine wehrhafte Verteidigungsanlage mit
Wohn- und Wirtschaftsgebäuden auf separaten Inseln inmitten eines ausgedehnten Gräften-Systems.
Die trutzige Rundburg mit Zugbrücke, Schiessscharten und Wehrgängen bildete
die letzte Verteidigungsbastion. 250 Jahre lang widerstand die Burg so allen Übergriffen. 1521 fiel jedoch ein Teil der Gebäude der Hauptburg einem Feuer zum Opfer. Der Wiederaufbau auf den
mittelalterlichen Fundamenten erfolgte im Stil der Renaissance. Zwar blieb der
wehrhafte Charakter der Burg erhalten, die Ausgestaltung der Räume und der
Anbau eines prachtvollen Saales spiegelten jedoch das Bedürfnis nach mehr
Lebensqualität. Erker und Giebel, Sandstein-Kamine und Verzierungen zeugen
heute noch von der regen Bautätigkeit des 16. Jahrhunderts. Seit dieser Zeit
ist die Burg Vischering fast unverändert geblieben
und vermittelt wie keine andere westfälische Wasserburg einen Eindruck vom
Leben im ausgehenden Mittelalter und der frühen Neuzeit.
Quelle: www.kreis-coesfeld.de
Nach der informativen Führung führte der Weg weiter zum Schloss Nordkirchen.
Das Schloss:
Das heutige Schloss
ist der Nachfolgebau einer Wasserburg des 16. Jahrhunderts der Herren von Morrien. Es wurde von 1703 bis 1734 in mehreren Bauetappen
vom Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg-Lenhausen begonnen und schließlich von seinem
Neffen, dem Premierminister Ferdinand von Plettenberg vollendet.
Das Schloss gelangte 1833 an den Grafen von Esterházy, dessen
Familie es 1903 an den Herzog Engelbert Maria von Arenberg
veräußerte. In den Jahren um 1909 / 1914 wurde das Schloss auf seinen heutigen
Umfang erweitert. 1933 übernahm die neu gegründete Arenberg-Nordkirchen
GmbH mit dem umliegenden Grundbesitz auch das Schloss Nordkirchen. Das Schloss
wurde 1959 an das Land Nordrhein-Westfalen verkauft, in späteren Jahren auch
die benachbarte Oranienburg und der Schlosspark, zuletzt im Jahre 2004 auch das
südlich angrenzende Waldgebiet Tiergarten zusammen mit insgesamt über 1.000
Hektar umliegender Wälder.
Schloss Nordkirchen
beherbergt seit 1958 die Fachhochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen. Teile
des Schlosses sind jedoch für Besucher freigegeben und können ebenso besichtigt
werden wie der Park. Im Schloss ist zudem ein Restaurant untergebracht. Die
Schlosskapelle kann für Trauungen gebucht werden. Schloss und Park wurden von
der UNESCO als „Gesamtkunstwerk von internationalem Rang“ für schutzwürdig
erklärt.
Die Architekten des
Gebäudekomplexes waren Gottfried Laurenz Pictorius,
ab 1706 Peter Pictorius der Jüngere und ab 1724
Johann Conrad Schlaun. Der Mittelpunkt des Schlosses
ist das Hauptgebäude, das Corps de Logis, von dem aus sich die niedrigeren
Flügelbauten, die unter anderem die Schlosskapelle enthalten, fortentwickeln
und U-förmig den Ehrenhof umschließen. Der gesamte Baukomplex ist im höchsten
Maße symmetrisch und in dieser Form ein klassisches Beispiel einer komplett
erhaltenen Barockanlage, wenngleich im frühen 20. Jahrhundert umfangreich
ergänzt. Das Schloss folgt niederländischen Vorbildern, wie zum Beispiel Het Loo in der Nähe von Apeldoorn. Seine aus Backstein errichteten und mit
Sandsteinelementen gegliederten Fassaden sind typisch für die Barockarchitektur
Westfalens, insbesondere für die Werke Johann Conrad Schlauns.
Der Schlossgarten:
Das Schloss selbst
steht auf einer rechteckigen Insel und ist von einer breiten Gräfte umgeben, welche wiederum von einem begehbaren Damm
begrenzt wird, um den ein weiterer Graben fließt. Das Schloss ist somit von
zwei Wassergräben umringt. Die Ecken der Insel werden durch vier kleine
Pavillons betont.
Die Schlossgebäude
werden umgeben von dem rund 170 Hektar großen Schlosspark, dessen wichtigster
Bereich aus einer dem Schloss vorgelagerten weiteren
Insel besteht, welche über eine Freitreppe vom Corps de Logis aus betreten
werden kann. Den Mittelpunkt dieses Gartens bildet ein prächtiges
Broderieparterre, das links und rechts von zwei einfacheren Rasenparterres
flankiert wird. Vom Hauptgebäude über den Inselgarten führt der Blick in eine
weitere Allee, welche als Blickachse die Sicht scheinbar ins Unendliche
fortführt und im Ort Nordkirchen ihr Ende findet.
Gärten und Alleen des
Schlosses sind reich mit Skulpturen verziert. Allerdings stehen lediglich die
Skulpturen in den beiden Kastanienalleen an ihrem alten Platz, bei den anderen
ist die ursprüngliche Ordnung und Aufstellung nicht rekonstruierbar.[1]. Die erste belegbare Lieferung von Gartenskulpturen
erfolgte im Jahr 1721 durch den Münsteraner Bildhauer Johann Wilhelm Gröninger.
Die von Gröninger gestalteten antiken Götterfiguren wurden 1725 nach Plänen von
Johann Conrad Schlaun zwischen den Bäumen der neu
angelegten Kastanienallee aufgestellt. Weitere Skulpturen stammen von den
Bildhauern Panhoff und Ch. Manskirch,
der unter anderem Statuen von Saturn, Mars, Faunus,
Flora und Venus sowie einige Putten schuf.
Etliche Figuren im
Umfeld des Schlosses sind inzwischen verwittert oder beschädigt. Viele der
neueren Skulpturen stammen aus den Jahren 1903–1907, als die Gärten im barocken
Stil restauriert wurden, besonders im Bereich des heute „Venusinsel“ genannten
Gartens auf der Insel nördlich des Hauptschlosses, mit dem es durch eine
Terrassentreppe verbunden ist.
Sonstiges:
Das Schloss diente als
Kulisse zum Fernsehfilm Krupp – Eine deutsche Familie, da man für die Aufnahmen
am Stammsitz der Familie Krupp, der Villa Hügel in Essen, keine Drehgenehmigung
bekommen hatte.
Quelle: www.wikipedia.de
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und der ein oder andere war bereits wieder in der Altstadt anzutreffen.
Zum gemeinsamen Abendessen traf man sich im „Kleinen Kiepenkerl“. Alle waren begeistert vom Ambiente sowie der Auswahl und Qualität der Speisen, lediglich das Preisgefüge war gewöhnungsbedürftig, welches aber generell in Münster sehr hoch ist.
Vom späteren Abend wurden keine Auffälligkeiten berichtet.
Tag 3: Samstag, 13.06.2009
Nach dem abermals fürstlichen Frühstück erwartete der
Stadtführer die Gruppe um 09.45 Uhr am Hotel zu einem gut zweistündigen
Gang durch das historische Münster.
Doch bevor es so weit war, wurden Herbert
Dost und Tina Engelmann mit einem Geburtstagsständchen überrascht. Erster
Anlaufpunkt in der ehemaligen Hansestadt, deren historischer Kern noch davon
zeugt, war der Friedenssaal des historischen Rathauses, in dem 1648 der „Westfälische
Frieden“ geschlossen wurde.
Das Historische Rathaus von Münster in Westfalen am Prinzipalmarkt ist neben dem St.-Paulus-Dom eines der Wahrzeichen der Stadt. Bekanntheit erlangte es während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden in Münster und Osnabrück, der den Dreißigjährigen Krieges in Europa beendete. Zugleich ist es der Geburtsort der modernen Niederlande, da mit dem Frieden von Münster während des Kongresses am 15. Mai 1648 auch der 80-jährige Spanisch-Niederländische Krieg beendet wurde.
Bis zu der weitgehenden Zerstörung des ursprünglichen Bauwerkes im Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau galt es als eines der bedeutendsten Baudenkmäler sowie einer der schönsten Profanbauten der Gotik.
Auf dem Weg zum St. Paulus-Dom gab es bei herrlichem
Sonnenschein einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken, welche der Stadtführer kompetent
erklärte.
Der Dom als Monument der kirchlichen Herrschaft weist als
Besonderheit die einzige noch funktionierende astronomische Uhr aus dem Jahr 1542 auf,
deren ewiger Kalender noch bis ins Jahr 2071 reicht.
Ebenso prägt die Lamberti-Kirche das Stadtbild. Sie erlangte Berühmtheit dadurch, dass an ihrem Turm die Leichname der Anführer, der oft als Wiedertäufer bezeichneten Täufer, nach deren Folterung und Hinrichtung 1535 in eisernen Körben, im Turm aufgehängt wurden.
Bereits während des Rundgangs fiel der gewaltige Wochenmarkt am Domplatz auf, den viele nach Ende der Führung stürmten. Viele Leckereien aus der Region machten Appetit, dumm nur, dass es im Hotelzimmer keine Küche gab…
Am Nachmittag erwartete ein als „Kiepenkerl“ gewandeter älterer Herr die Schar im Freilichtmuseum „Mühlenhof“ und berichtete vor und in liebevoll restaurierten Gebäuden über die gar nicht so gute, alte Zeit und die Mühen des Seins vergangener Epochen. Das Zentrum des Geländes schmückte eine originalerhaltene und sogar noch funktionstüchtige Windmühle. Nach Ende der Führung ließen sich einige noch Park nieder, um abermals überteuerte Getränke zu sich zu nehmen.
Bereits zuvor hatte Herbert Dost eine Runde Schnaps am Bus geschmissen und ohne einen weiteren „Kurzen“ durfte keiner zurück in das noble Gefährt.
Das gemeinsame Abendessen fand in der Altbier-Hausbrauerei „Pinkus Müller“ statt. Danach machten sich einige auf in die Münsteraner Nacht.
Tag 4: Sonntag, 14.06.2009
Die Nacht schien teils kurz gewesen zu sein, zumindest ließen einige müde Augen darauf schließen. Ein letztes Mal das Frühstück genießen, dabei war allerdings etwas Eile geboten, mussten doch schon um 9 die Koffer im Bus sein.
Ein wehmütiger Blick zurück, als Kutscher Richard sein Gefährt durch die engen Gassen manövrierte, aber auch die Vorfreude auf einen erlebnisreichen letzten Tag. Bereits bei der Abfahrt zeichnete sich bedrohliches am Firmament ab.
Unterwegs meinte es das Wetter gut und so erreichte man gegen 11.00 Uhr den sonnigen Biggesee. Die Buschtrommel (Tina Engelmann) hatte aus Münster mitgeteilt, dass es kurz nach der Abfahrt heftig zu regnen begann. Bis zum Mittagessen blieb noch etwas Zeit zum Flanieren entlang der Ufer des Sees. Das Restaurant „Seeterrasse“ hatte vorbestellte Essen für 12.00 Uhr gerichtet und so blieb anschließend noch reichlich Zeit, um die Sonne am Ufer zu genießen. Allerdings hatte sich eine unangenehme Schwüle breitgemacht und in der Ferne türmten sich die Wolken.
Der Begriff "Chauffeur" aus dem französchen übersetzt bedeutet "Heizer". Anders ist es nicht zu erklären, dass wir Koblenz fast eine Stunde vor der erwarteten Ankunft erreichten. Heizer Richard hatte wohl alles aus seinem MAN-Motor gekitzelt. Das Koblenzer Rheinufer empfing uns mit herrlichem Sonnenschein und so lag es nahe, noch einige Zeit in den Auen zu verbringen, ehe die Tische im "Weindorf" eingenommen wurden.
Der herrliche Platz inmitten der historischen Häuser war reserviert und so war gute Stimmung gewiss. Uwe Becker überreichte, im Namen aller Teilnehmer, unter tosendem Applaus den Organisatoren Brunhilde und Hermann Lenz ein Dankeschön in Form westfälischer Spezialitäten.
Das Ambiente bot den passenden Rahmen für den Abschluss einer absolut gelungenen und perfekt organisierten Fahrt. Zusätzlich wurden wir noch von einem Bornicher Mädchen, in Person von Ronja Dauer, bedient, was für ein gegenseitiges, großes "Hallo" sorgte. Leckere Speisen wurden aufgetragen und ließen sich bei der reichhaltigen Weinauswahl oder einem kühlen Bier herrlich genießen, aber wir wären besser 10 Minuten früher gefahren...
Das Gewölk war uns offensichtlich gefolgt und als die Letzen den Bus erreichten, waren diese bereits nass geworden. Den Optimismus im Gepäck führte der Weg durch das gespenstische Rheintal. Blitze zuckten am Himmel und der Bus war, ob des Aquaplaning, schwerlich auf der Strasse zu halten. Ein Telefonat mit der Heimat ergab, dass es dort soeben zu regnen begonnen habe. Blöd jetzt...
In Bornich angekommen schloss sich der Kreis. Es regnete. Wie auf der Hinfahrt. Und wie! Einige Unentwegte traten dennoch den Heimweg im strömenden Regen an. Die Feiglinge ließen sich abholen.
So fiel das aktive Abschiednehmen regelrecht ins Wasser, aber die positiven Eindrücke einer wunderschönen Fahrt überwogen absolut.
Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Bruni und Hermann und den "Heizer" Richard Pabst.
Eine vorläufige Fotogalerie findet sich hier
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:- Marion Engelmann
- Ruth Schupp
- Werner Dillenberger
- Stephan Engelmann
- Horst Römer
- Walter Meister
Die Rechte verbleiben bei den Urhebern. Kopieren und weitere Verwendung nur mit Genehmigung.
An dieser Stelle nochmals der Aufruf, dass jeder, der Fotos gemacht hat, diese dem Webmaster in digitaler Form zur Verfügung stellt, um die Galerie zu erweitern.
Fazit des Vefassers:
In Anbetracht unseres Altersschnitt und dem Kampf, auf eine passabele Teilnehmerzahl zu kommen, ist zu befürchten, dass dies der letzte Ausflug des MGV war. Bereits jetzt war der Chor mit nur zwei Tenören nicht mehr singfähig. Ich konnte, mit meinen bescheidenen Fähigkeiten, im 1. Tenor aushelfen, aber um den Fortbestand des Vereins zu sichern, ist frisches Blut zwingend erforderlich. Jeder der Teilnehmer wird bestätigen, dass diese Tradition einfach nicht aussterben DARF und hier ist ganz Bornich gefordert!
Schee war's!